Andreas Beitin wird neuer Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg.

18.12.2018

Zum 1. April 2019 übernimmt Beitin die Leitung des Kunstmuseums Wolfsburg. Der 1968 geborene Beitin studierte Kunstgeschichte, Angewandte Kulturwissenschaften sowie Neuere und Neueste Geschichte. Seine Dissertation verfasste er zum Motiv des Schreis in der deutschen Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts. Von 2004 bis 2015 war er in verschiedenen Funktionen am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe tätig, zuletzt als Leiter des ZKM | Museum für neue Kunst; in dieser Zeit war er an rund 70 Ausstellungen maßgeblich beteiligt. Im November dieses Jahres wurde die von Andreas Beitin maßgeblich konzipierte Ausstellung »Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder die Macht der Ohnmächtigen« von der deutschen Sektion der Internationalen Kritikervereinigung  AICA zur »Ausstellung des Jahres 2018« gekürt.  Andreas Beitin: »...Ganz besonders reizt mich ebenso die Möglichkeit, im Kunstmuseum Wolfsburg neben dem Schwerpunkt der zeitgenössischen Kunst auch Ausstellungen mit Positionen der Klassischen Moderne zu realisieren. Auch wäre es mir wichtig, die gemeinsam mit dem Team generierten Inhalte mit einem breit aufgestellten, zeitgemäßen Vermittlungsprogramm an die Besucher und Besucherinnen nachhaltig zu kommunizieren; ebenso möchte ich die Sammlung des Museums weiter ausbauen. Zusammen mit dem Team des Hauses möchte ich das Kunstmuseum Wolfsburg weiter international positionieren, aber auch vor Ort offen für neue Publikumsschichten sein, um in Zeiten gesellschaft-licher Umbrüche einen attraktiven Ort für kulturelle Bildung zu schaffen.« Andreas Beitin tritt die Nachfolge von Ralf Beil an, der das Kunstmuseum in diesen Tagen verlassen hat. Interimistisch übernimmt der Geschäftsführer des Kunstmuseums und Mitglied des Vorstands der Kunststiftung Volkswagen Otmar Böhmer bis zum 31. März 2019 die Leitung.
 

KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION feiert 10jähriges Jubiläum.

15.12.2018

2008 wurde die Foundation als ein unabhängiger Ort zur Förderung von zeitgenössischer Kunst von Monika Schnetkamp gegründet. Seit der Eröffnung stellten bereits über 150 Künstler*innen im KAI 10 aus. Renommierte Namen, wie Isa Genzken, Mike Kelley, Rachel Harrison und Heimo Zobernig stehen dabei neben noch nicht etablierten Positionen der jüngeren Generation, wie Kris Lemsalu, Eva Kotátková, Stefan Pfeiffer, Mary-Audrey Ramirez und Andrew Gilbert. Als Kurator*innen wirkten in den letzten Jahren vor allem Zdenek Felix, ehemaliger Direktor der Deichtorhallen in Hamburg, der 2008 für KAI 10 das Konzept der thematischen Gruppenausstellungen entwarf, sowie Julia Höner und Ludwig Seyfarth. Julia Höner ist seit Februar 2018 auch die künstlerische Direktorin der Institution. Mit drei Ausstellungen innerhalb eines Jahres feiert die Kunstinstitution ab Herbst 2018 ihr zehnjähriges Bestehen. Den Auftakt bildet eine Ausstellung des diesjährigen ars viva-Preises für Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI: Niko Abramidis & NE, Cana Bilir-Meier und Keto Logua.Kuratiert von Julia Höner. Bis zum 20. Januar 2019. Info: KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION, Kaistraße 10, 40221 Düsseldorf, Fon 0211/99434-130, Fax 0211/99434-131. www.kaistrasse10.

»Ulla von Brandenburg -SWEETS / QUILTS / SUN« im Kunstmuseum Bonn.

15.12.2018

Im Kunstmuseum Bonn ist die Ausstellung »Ulla von Brandenburg -SWEETS / QUILTS / SUN« zu sehen. Die 1974 geborene Künstlerin  hat bis heute ein umfassendes, komplexes und charakteristisches Œuvre entwickelt, dem sich das Kunstmuseum Bonn und die Whitechapel Gallery London mit zwei unterschiedlichen Ausstellungen und einer gemeinsamen Publikation widmen. Die motivische Verdichtung im Werk Ulla von Brandenburgs, die sich aus der Formsprache von Folklore, Theater und Zirkus speist, korrespondiert mit einer außer­gewöhnlich hohen medialen Vielfalt. In ihren Filmen, Installationen und Zeichnungen verwendet von Brandenburg Methoden des Theaters, um sich mit gesellschaftlichen und historischen Fragen auseinanderzusetzen. Ihre Referenzen an das Theater führen uns immer wieder auf die Grundfragen unserer Existenz und Gesellschaft zurück. Bis zum 24. Februar 2019. Info: Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn, Fon 0228/77-6260, Fax 0228/77-6220. www.kunstmuseum-bonn.de