Villa Romana Preisträger 2019/2020/2021 im Kunstverein Braunschweig.

Das Jahresstipendium der Villa Romana in Florenz zeichnet jeweils vier herausragende, jüngere künstlerische Positionen aus, die in Deutschland leben. Die Preisträger*innen werden von jährlich wechselnden Juror*innen benannt. Der Villa Romana-Preis ist der älteste deutsche Kunstpreis.Wie der Villa Romana-Preis auch, so nimmt sich der Kunstverein Brauschweig vor, junge Künstler*innenkarrieren zu fördern und die Kunstgeschichte der Gegenwart mitzuschreiben. Beide Institutionen verstehen sich als Orte der zeitgenössischen künstlerischen Produktion und des internationalen Austauschs. Diese Gemeinsamkeiten sind wesentliche Grundlage für die Zusammenarbeit beider Institutionen. Hinzu kommt der besondere Charakter des architektonischen Ensembles der Villa Salve Hospes des Kunstverein Braunschweig und die große Anzahl an Ausstellungsräumen, die es ermöglicht, den dreizehn Positionen genügend Raum zu geben, um ihre Projekte zu präsentieren. Pauline Curnier Jardin, Lene Markusen, Musa Michelle Mattiuzi, Guiseppe Stampone, Özlem Altin, Lydia Hamann, Kaj Osteroth, Alice Peragine, Esper Postma, Amelia Umuhire, Kaya, Marcela Moraga, Christian Naujoks, Rajkamal Kahlon nehmen teil. Initiiert von Jule Hillgärtner und Angelika Stepken. Kurator*innen: Nuno de Brito Rocha, Angelika Stepken, Assistenzkuratorin: Klara Hülskamp. Vom 12. März bis 12. Juni 2022. Info: Kunstverein Braunschweig, Villa Salve Hospes, 38100 Braunschweig, Fon 0531/49556, Fax 0531/124737. www.kunstvereinbraunschweig.de

2022

Liebe Kunstfreund:innen, wir wünschen Ihnen/Euch einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr ungewöhnlicher Herausforderungen und schauen trotz allem zuversichtlich auf 2022. Wir wünschen allen ein gutes Jahr für Kunst und Kultur.

Herzliche Grüße

Ihr artist Kunstmagazin

Liberty Adrien und Carina Bukuts treten als neues Kuratorinnen-Duo für den Portikus ihre Stelle am 1. Februar 2022 an und folgen der Kuratorin Christina Lehnert.

Der kuratorische Ansatz von Liberty Adrien und Carina Bukuts basiert auf Konzepten der Kollektivität und Kollaboration. Sie haben beide stadtspezifische Projekte gegründet, um Brücken und Netzwerke zwischen dem Globalen und dem Lokalen zu ermöglichen. Liberty Adrien ist Kuratorin, Kunsthistorikerin und Kritikerin. Sie gründete den unabhängigen Kunstraum Âme Nue in Hamburg, der sich der zeitgenössischen Kunst und Kultur widmet, und die Künstler*innenateliers Âme Nue Ateliers in Paris. Sie hat mit dem Centre National des Arts Plastiques (CNAP) und dem Institut français Paris zusammengearbeitet, um in mehreren europäischen Städten Ausstellungen mit Videoarbeiten aus den französischen Sammlungen zu präsentieren. 2021 kuratierte Liberty Adrien den Kunstraum Les Vitrines im Institut français Berlin. Carina Bukuts ist Redakteurin, Autorin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2018 arbeitet sie beim frieze magazine, wo sie als Associate Editor tätig ist. Sie ist Mitbegründerin und Chefredakteurin von PASSE-AVANT, einem Online-Magazin für zeitgenössische Kunst und Diskurs. Carina Bukuts war Gastdozentin an der Kunsthochschule Mainz, betreute das Ausstellungsprojekt Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität und kuratierte Ausstellungen u.a. im Künstlerhaus Bethanien, Berlin; CCA Tel-Aviv; Frankfurt Airport. Ihre Texte sind in mehreren Zeitschriften und Künstlermonografien erschienen, und sie ist Mitglied der AICA Deutschland. 2021 kuratierten Liberty Adrien und Carina Bukuts das Projekt Balade Berlin, ein Ausstellungsparcours im öffentlichen Raum, für das sie mit den Künstler*innen Haris Epaminonda, Christine Sun Kim, Jumana Manna, Ulrike Ottinger, Bettina Pousttchi, Willem de Rooij, Jimmy Robert sowie Slavs und Tatars zusammenarbeiteten.