KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION feiert 10jähriges Jubiläum.

15.12.2018

2008 wurde die Foundation als ein unabhängiger Ort zur Förderung von zeitgenössischer Kunst von Monika Schnetkamp gegründet. Seit der Eröffnung stellten bereits über 150 Künstler*innen im KAI 10 aus. Renommierte Namen, wie Isa Genzken, Mike Kelley, Rachel Harrison und Heimo Zobernig stehen dabei neben noch nicht etablierten Positionen der jüngeren Generation, wie Kris Lemsalu, Eva Kotátková, Stefan Pfeiffer, Mary-Audrey Ramirez und Andrew Gilbert. Als Kurator*innen wirkten in den letzten Jahren vor allem Zdenek Felix, ehemaliger Direktor der Deichtorhallen in Hamburg, der 2008 für KAI 10 das Konzept der thematischen Gruppenausstellungen entwarf, sowie Julia Höner und Ludwig Seyfarth. Julia Höner ist seit Februar 2018 auch die künstlerische Direktorin der Institution. Mit drei Ausstellungen innerhalb eines Jahres feiert die Kunstinstitution ab Herbst 2018 ihr zehnjähriges Bestehen. Den Auftakt bildet eine Ausstellung des diesjährigen ars viva-Preises für Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI: Niko Abramidis & NE, Cana Bilir-Meier und Keto Logua.Kuratiert von Julia Höner. Bis zum 20. Januar 2019. Info: KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION, Kaistraße 10, 40221 Düsseldorf, Fon 0211/99434-130, Fax 0211/99434-131. www.kaistrasse10.

»Ulla von Brandenburg -SWEETS / QUILTS / SUN« im Kunstmuseum Bonn.

15.12.2018

Im Kunstmuseum Bonn ist die Ausstellung »Ulla von Brandenburg -SWEETS / QUILTS / SUN« zu sehen. Die 1974 geborene Künstlerin  hat bis heute ein umfassendes, komplexes und charakteristisches Œuvre entwickelt, dem sich das Kunstmuseum Bonn und die Whitechapel Gallery London mit zwei unterschiedlichen Ausstellungen und einer gemeinsamen Publikation widmen. Die motivische Verdichtung im Werk Ulla von Brandenburgs, die sich aus der Formsprache von Folklore, Theater und Zirkus speist, korrespondiert mit einer außer­gewöhnlich hohen medialen Vielfalt. In ihren Filmen, Installationen und Zeichnungen verwendet von Brandenburg Methoden des Theaters, um sich mit gesellschaftlichen und historischen Fragen auseinanderzusetzen. Ihre Referenzen an das Theater führen uns immer wieder auf die Grundfragen unserer Existenz und Gesellschaft zurück. Bis zum 24. Februar 2019. Info: Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn, Fon 0228/77-6260, Fax 0228/77-6220. www.kunstmuseum-bonn.de

Der Turner-Preis 2018 geht an Charlotte Prodger.

6.12.2018

Die 44-Jährige Künstlerin erhält die wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst und wurde für ihre Kurzfilme »Bridgit« und »Stoneymollan Trail« ausgezeichnet. Prodgers Werke zeugten vom »tiefgründigsten Gebrauch eines Geräts, so nüchtern wie die iPhone-Kamera, die die Kunst bisher gesehen hat«, so der Vorsitzende der Jury und Direktor der Tate Britain, Alex Farquharson. »Bridgit«, ein teilweise autobiografisches Werk, beschäftigt sich unter anderem mit der Identität von Menschen, die sich als queer bezeichnen. Ein Jahr lang filmte Prodger die schottische Landschaft und ihre Wohnung, darüber legte sie Soundeffekte aus ihrer Umgebung. Außerdem tritt sie selbst an einigen Stellen als Erzählerin auf und lässt Freunde aus Tagebüchern und Romanen von queeren Autoren vorlesen. Der Turner-Preis ist die wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst. Er ist nach dem englischen Maler William Turner (1775-1851) benannt und wird seit 1984 vergeben. Das Preisgeld für den Gewinner beträgt 25.000 Pfund (etwa 28.000 Euro). Die anderen Nominierten bekommen jeweils 5000 Pfund. Zu den vier Nominierten gehörten außerdem das Kunst- und Recherchekollektiv Forensic Architecture sowie die Einzelkünstler Naeem Mohaiemen und Luke Willis Thompson. Sie erhalten je 5000 Pfund. Unter den Preisträgern sind bislang erst zwei Deutsche: der Fotograf Wolfgang Tillmans (2000) und die Malerin Tomma Abts (2006).