Monica Bonvicini ist Hans Platschek Preisträgerin 2019.

15.11.2018


Seit über zehn Jahren vergibt die Hans Platschek Stiftung den gleichnamigen Kunstpreis auf der art KARLSRUHE – Klassische Moderne und Gegenwartskunst (21. – 24. Februar 2019). Dieser Preis erinnert an den verstorbenen Maler und Schriftsteller Hans Platschek, einer der bedeutenden Vor- und Nachdenker, aber auch Kritiker künstlerischer Positionen nach dem Zweiten Weltkrieg. Bettina Steinbrügge, Direktorin des Kunstvereins in Hamburg und Mitglied des Vorstands der Hans Platschek Stiftung, ist die Jurorin 2019 und hat die italienische Künstlerin Monica Bonvicini als Preisträgerin nominiert. Sie folgt auf Platschek-Preisträger wie Justin Almquist (2016), Jonathan Meese (2017) oder auch Michael Kunze (2018). Monica Bonvicini ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. In ihren Arbeiten bezieht sie sich auf sozialpolitische Gegebenheiten. Unter Verwendung unterschied-licher künstlerischer Ausdrucksformen untersucht sie Themen wie Architektur, Geschlechterrollen, Kontrolle sowie Macht und reflektiert die besondere Bedeutung von Sprache und ihrer Wirkung. Ihr Werk wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellung sowie auf Biennalen auf der ganzen Welt präsentiert. Info: www.art-karlsruhe.de

100 Jahre Overbeck-Gesellschaft.

13.11.2018


Nachdem der Pavillon der Overbeck-Gesellschaft  saniert ist, startet die  Jubiläumsausstellung anlässlich des einhundertjährigen Bestehens des Lüecker Kunstvereins. »Alle. Künstlerinnen und Künstler in der Overbeck-Gesellschaft 1918–2018« lautet ihr ambitionierter Titel und zeigt mit 375 Werken einen Ausschnitt der nationalen und internationalen Kunstgeschichte seit der Gründung bis in die Gegenwart. Präsentiert werden Arbeiten medialer Vielfalt: angefangen bei Albrecht Dürer und Honoré Daumier, über die Vorboten der klassischen Moderne wie Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt, die Vertreter der zahlreichen künstlerischen Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zu denen unter anderem Max Beckmann, Wilhelm Lehmbruck, Edvard Munch, Pablo Picasso und Anita Rée gehören, die Nachkriegsmoderne mit Willi Baumeister, K. O. Götz, Ursula Schultze-Bluhm und Emil Schumacher, hin zu Georg Baselitz, Hanne Darboven, Ian Hamilton Finlay oder David Hockney, und bis in die Gegenwart mit Positionen wie Monica Bonvicini, Roni Horn, Dan Perjovschi, Kiki Smith und Haegue Yang. Vom 17. November 2018 - 13. Januar 2019. Info: Overbeck-Gesellschaft, Kunstverein Lübeck, Königstraße 11, Behnhausgarten, 23552 Lübeck, Fon/Fax 0451/74760, www.overbeck-gesellschaft.de

»Deep Sea« in der Städtischen Galerie Bremen.

12.11.2018

Die Ausstellung beleuchtet die verschiedenen Facetten des Meeres als Lebensraum und die menschliche Beziehung zu diesem Ökosystem. Es ist nach wie vor einer der unbekanntesten Lebensräume des Planeten, ein riesiger, in dem Menschen nicht leben können und den sie nur langsam kennenlernen und erforschen. Dabei werden in den letzten Jahren immer neue Meereslebewesen bekannt, deren Aussehen und Fähigkeiten in vielen Fällen die fantastischen menschlichen Vorstellungen von Meeresmonstern und –kreaturen übertreffen. Die Ausstellung  präsentiert durch 13 Positionen künstlerische Annäherungen an das Thema, die von politischen Fragestellungen zu surrealen und persönlichen Auseinandersetzungen reichen. »Deep Sea« entsteht in Kooperation mit dem Künstlerinnenverband Bremen (Gedok) gemeinsam mit dem Ystad Konstmuseum, wo die Ausstellung im Frühjahr 2019 gezeigt wird. Das Konzept zur Ausstellung wurde gemeinsam von Ýrr Jónasdóttir, Leiterin Ystad Konstmuseum, Anna Kindvall, freie Kuratorin, Malmö, Schweden, Ingmar Lähnemann, Kurator Städtische Galerie Bremen, und Alexandra Waligorski, freie Kuratorin, Hamburg entwickelt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Bis zum 27. Januar 2019. Info: Städtische Galerie Bremen, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen, Fon 0421/361-5826, Fax 0421/361-5745. www.staedtischegalerie-bremen.de