Maria Lassnig Preis geht an Cathy Wilkes

Maria Lassnig Preis wird an Cathy Wilkes verliehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird von einer Einzelausstellung der Preisträger/innen begleitet, die von einer mit der Maria Lassnig Stiftung kooperierenden Institution organisiert wird. 2017 ist dieser institutionelle Partner das MOMA PS1, New York, das 2014 äußerst erfolgreich Lassnigs erste große Ausstellung in einem amerikanischen Museum präsentierte. »Seit Beginn ihrer Karriere in den 1990er Jahren hat Wilkes skulpturale Tableaus geschaffen, die sich mit dem Lauf des Lebens beschäftigen. Durch die Verwendung von alltäglichen Produkten und Restmaterialien aus ihrem Haushalt, stellen die Installationen von Wilkes eine Verbindung zwischen Banalitäten unserer täglichen Existenz und Archetypen wie Geburt, Ehe, Kindererziehung und des Todes her...« (Peter Eleey). Cathy Wilkes lebt und arbeitet in Glasgow, Schottland. 2003 stellte sie im Kabinett für aktuelle Kunst in Bremerhaven aus. 2005 repräsentierte sie Schottland auf der Biennale in Venedig. 2008 war sie für den Turner-Preis nominiert. 2015 wurde sie im Rahmen einer Ausstellung in der Tate Liverpool in Großbritannien vorgestellt. Daraufhin folgten weitere Präsentationen im Lentos Kunstmuseum Linz  sowie im Museum Abteiberg, Mönchengladbach (2015-2016). Jüngste Einzelausstellungen fanden an der Renaissance Society, University of Chicago (2012), Gesellschaft für aktuelle Kunst, Bremen (2011), Carnegie Museum of Art, Pittsburgh (2011) und dem Kunstverein, München (2011) statt. www.marialassnig.org

»Primary Structures«

»Primary Structures« im Museum für Moderne Kunst (MMK 2). Das MMK zeigt erstmals in einer umfassenden Schau die Meisterwerke dieses Sammlungsschwerpunktes. Durch den Ankauf der ehemaligen Sammlung von Karl Ströher durch die Stadt Frankfurt im Jahr 1981 besitzt das MMK ein einzigartiges Konvolut von Werken US-amerikanischer Minimal Künstler der 1960er-Jahre, darunter umfangreiche Werkgruppen von Carl Andre, Walter De Maria, Dan Flavin, Donald Judd und Fred Sandback. Zudem gehören mit der 2006 von dem ehemaligen Galeristen und Sammler Rolf Ricke erworbenen Sammlung auch herausragende Werke des Postminimalismus zu den Beständen des MMK. Die Vertreter der Minimal Art reduzierten ihre Arbeiten auf einfache übersichtliche und meist geometrische Grundstrukturen, sogenannte »Primary Structures«. Neben diesem Grundprinzip der Minimal Art bezieht sich der Titel der Ausstellung im MMK 2 ebenfalls auf die gleichnamige Ausstellung im Jewish Museum in New York 1966. Mit Werken von über 50 Künstlerinnen und Künstlern untersucht die Ausstellung die internationale Ausstrahlung der einflussreichen künstlerischen Bewegung der Minimal Art von den 1960er-Jahren bis in unsere unmittelbare Gegenwart. Vom 22. Februar bis 13. August 2017. Info: MMK Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main, Fon 069/21230447, Fax 069/21237882. www.mmk-frankfurt.de

Henning Schaper wird ab 1. Mai 2017 Direktor des Museum Frieder Burda.


Schaper wird zudem in den Vorstand der Stiftung Frieder Burda berufen. Frieder Burda zu der Neugestaltung der personellen Struktur des Hauses: »Ich freue mich überaus, die Geschicke des Hauses nun in die Hände eines so erfahrenen und profilierten Museumsmannes legen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass Henning Schaper die Besonderheiten wie auch Traditionslinien unseres Hauses als einem der großen Privatmuseen in Deutschland bestens verstehen und zugleich für die Zukunft neu und erfolgreich gestalten wird...« Henning Schaper, geb. 1963, war seit dem 1. Juni 1993 bei der Kunststiftung Volkswagen im Kunstmuseum Wolfsburg tätig. Zunächst als Leiter Verwaltung, Finanzen und Organisation, verantwortete er den Aufbau der Finanz-, Personal- sowie Verwaltungsstrukturen des Kunstmuseums und begleitete die abschließenden Bauarbeiten am Kunstmuseum Wolfsburg (Eröffnung 1994). Seit Januar 2000 war er dort als Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands der Kunststiftung Volkswagen tätig. Zwischenzeitlich übernahm er zusätzlich die Bereiche Haus- und Ausstellungstechnik, Recht und Sponsoring sowie die Verantwortung für die wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe des Museums. Während seiner langjährigen Tätigkeit entwickelte sich das Kunstmuseum Wolfsburg zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen und etablierte sich als Schaubühne für die Kunst mit herausragenden Ausstellungsinszenierungen. Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8b, 76530 Baden-Baden, Fon 07221/39898-0. www.museum-frieder-burda.de