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artist-kunstmagazin Ausgabe Nr.58
 

Heft 58

 
Portraits Corinna Schnitt
Katja Strunz
Markus Huemer
Yayoi Kusama
Zilla Leutenegger
 
Interview Ute Meta Bauer
 
Page Achim Bertenburg
Korpys / Löffler
 
Polemik   Hans-Jürgen Hafner
 
Ausstellung »Adorno«
 
Künstlerbeilage Brigitte Waldach
 
Edition Axel Lieber

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Yayoi Kusama


Textauszug

Gerade Kusamas aufregende New Yorker Jahre sind es, die im internationalen Ausstellungs- betrieb seit einiger Zeit wieder große Beachtung finden und für Furore sorgen. Kusama scheint so etwas wie das Missing Link in der Kunst- geschichte der 60er Jahre zu sein, die wiederentdeckte Pop-Art-Queen des Hippie- Zeitalters. Ihre Arbeiten tragen die Signatur der 60er und vereinen Elemente von Pop Art, Op Art, Minimal und psychedelischem Trance- zustand. In Zeiten retroästhetischer Vorlieben und Revivals geradezu eine Art Rückfahrschein in die Arme des aktuellen Kunstbetriebs.

Die von Karola Grässlin kuratierte und im Januar zu Ende gegangene Ausstellung »Yayoi Kusama - Arbeiten aus den Jahren 1949 bis 2003« im Kunstverein Braunschweig stellte Kusama jetzt erstmals in einer Einzelpräsentation auch in Deutschland vor. Der seit DADA und Surreal- ismus immer wieder erhobenen Forderung nach der Verschmelzung von Kunst und Leben sind sicherlich nicht viele so nahe gekommen wie Yayoi Kusama.


Büsing Nicole / Klaas Heiko
 
Narcissus Garden, 1966/2000, Installationsansicht:Kunstverein Deutschland
Narcissus Garden, 1966/2000, Installationsansicht:Kunstverein Deutschland